Mut

Mut für die Wertebilanz und zur Veränderung
Höhere Werte, Werteebenen für die Wertebilanz
Höhere Werte, Werteebenen für die Wertebilanz 1024 576 Rainer Monnet

Höhere Werte, Werteebenen für die Wertebilanz

Werteebenen

Wir möchten die Werte, die wir als besonders interessant und weiterführend einschätzen, in eine vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnliche Ordnung bringen. Hierbei betonen wir, dass es sich um kein starres System handelt. Es ist eher eine Aufteilung und Gliederung, damit die Charaktereigenschaften der Werte und ihre Zusammenhänge klarer werden. Keinesfalls soll hier der Versuch unternommen werden, die Werte in eine Taxonomie zu zwängen. Damit dies eingängiger ist, verwenden wir die Bilder Sonne, Planeten und Erde.

Diese drei Ebenen liegen zwischen großen, höherer und individuellen, also dem Menschen näherliegenden Werten. Aufgrund dieser Ebenen ergibt sich so etwas wie eine bewegliche Hierarchie. Höhere Werte (Sonne), mittlere Werte (Planeten), irdische Werte (Erde). Mit dieser Systematik für die Wertepaare möchten wir die vielschichtigen Verbindungen der Werte mit dem Menschen und dem Unternehmen herstellen. Wir wählen exemplarisch aus jeder Werteebene ein Wertepaar aus.

‚Das hat doch keinen Einfluss auf meinen Umsatz und das Geschäft‘; das ist vollkommen altes Denken. Erst wenn wir weiter auf die Werte auf der mittleren und irdischen Ebene zu sprechen kommen, werden diese handfester und orientieren weit konkreter. Aus der Beschäftigung mit diesen Werten wird klar, welchen Impact sie auf Mitarbeiter, Unternehmen und Unternehmer haben.

In der Folge werden wir sehen, welchen impact die konkreten Werte für die Wertebilanz haben können.

Mut und Mäßigung

Diese beiden Werte möchten wir an dieser Stelle als die derzeitigen Favoriten würdigen. An Aktualität sollten sie mehr in den Fokus der Menschheit treten. Beide sind bereits den Griechen als Kardinaltugenden bekannt, heute mehr denn je von großer Bedeutung. Wir beginnen mit dem Mut und in einem zweiten Blog folgt die Mäßigung.

Mut

Wer Mut oder Wagemut zeigt, traut sich in Gefahrenzonen, in unkalkulierbare Situationen oder aus der zivilisatorischen Komfortzone. Mut ist nicht angeboren, sondern erlernbar. Tapferkeit und Mut werden gerne in Zusammenhang gebracht. Tapferkeit oder Heldenmut ist eine der vier platonischen Kardinaltugenden und erklärt sich mit Standhaftigkeit, dem Furchtbaren trotz Furcht trotzen um des guten Willens wegen. Im unternehmerischen Zusammenhang benötigt es neben Initiative und Können auch Stärke und Raum und Möglichkeit dafür, diese zu zeigen und jenes zu erwirken.

Um Mut im Unternehmen zu entwickeln bedarf es Beharrungskraft und eines inneren Kompasses, sich für das Richtige zur passenden Zeit einzusetzen. Tatkraft ist eine Doppelung, die Fähigkeit zu handeln mit größter Energie. Wagemut trägt Hoffnung und Zuversicht in sich, die Zukunft in eine sinnvolle Richtung wenden zu können. Das Zentrale dabei ist der freie Wille. Wille, der zu mutigen Handlungen und Eigenwilligkeit führt. Dieser ist ungebunden und entspringt dem individuellen Kern des Menschen.

Die großen Probleme unserer Zeit sind sicherlich nur durch großen Mut zu lösen. Wegducken, Ignorieren und Schuldzuweisungen sind beobachtbare mutlose Verhaltensweisen. Es bedarf einiger Portionen unternehmerischen Wagemutes, Prozesse im Unternehmen zu verändern, die den Anschein erwecken, als seien sie unveränderlich. Oder jene Fahrwasser zu verlassen, welche in die Irre führen. Dazu gehören auch ausgetretene Pfade althergebrachter Traditionen.

Krisen meistern

Mut bedeutet auch, sich neuen Themen zu stellen. Wie kann Verantwortung neu begriffen werden im Umgang mit den natürlichen, menschlichen und sozialen Ressourcen? Mut wird zumeist mit bevorstehender Gefahr in Verbindung gebracht. Bedrohungen und Gefahren wurden seit der Antike durch mutige Taten überwunden oder abgewendet. Wir sehen uns derzeit durch viele Gefahren bedroht. Vor uns stehen mögliche Klimakatastrophen, herannahende Kriege und eine weitere Weltwirtschaftskrise. Bringen wir lieber Mut mit Klugheit für die zu gewinnenden Erkenntnissen zusammen, als mit dem Rücken an der Wand stehen zu bleiben.

Höhere Werte

Wir möchten die Werte, die wir als besonders interessant und weiterführend einschätzen, in eine vielleicht ungewöhnliche Ordnung bringen. Hierbei betonen wir, dass es sich um kein starres System handelt, sondern eher eine Aufteilung und Gliederung. Keinesfalls soll hier der Versuch unternommen werden, die Werte in eine Taxonomie zu zwängen. Damit es eingängig ist, verwenden wir die Bilder Sonne, Planeten und Erde. Dies, um zum Ausdruck zu bringen, dass diese Ebenen höherer und individueller Natur, also dem Menschen näher liegend sind. Aufgrund dieser Ebenen ergibt sich so etwas wie eine bewegliche Hierarchie.

Höhere Werte (Sonne), mittlere Werte (Planeten), irdische Werte. Mit dieser Systematik für die Wertepaare möchten wir die vielschichtigen Verbindungen der Werte mit dem Menschen und dem Unternehmen herstellen. Wir wählen exemplarisch aus jeder Werteebene ein Wertepaar aus. Das hat doch keinen Einfluss auf meinen Umsatz und das Geschäft. Das ist altes Denken. Erst wenn wir weiter auf die Werte auf der mittleren und irdischen Ebene zu sprechen kommen, werden diese handfester und orientieren weit konkreter. Aus der Beschäftigung mit diesen Werten wird klar, welchen Impact sie auf Mitarbeiter, Unternehmen und Unternehmer haben.

Wertebilanz

Diese Faktoren und Werte können entweder direkt in der GuV abgebildet werden oder mittels Wirkungsbuchungen oder zum Teil im Vermögen der Bilanz verankert werden. So entstehen monetarisierbare Erfahrungswerte über die tatsächlichen Leistungen des Unternehmens. Diese können als Benchmarks in der Bilanz hinterlegt werden. Wir können die Ressourcen nicht weiterhin als Waren oder Dinge in unseren Bilanzen behandeln. Jede Ressource verdient eine ihr gemäße Behandlung und Wertschätzung. Diese können wir zum Ausdruck bringen, indem wir den (schonenden) Umgang auch in unsere Bilanzen tragen.

Blog Registration

In unregelmäßigen Abständen erscheinen Blog Beiträge zum Entwicklungsstand der Wertebilanz.